Bernd Joschko - Buchverlag

Buch 1: Synergetische Innenweltreisen

Unglaubliche und spannende Erlebnisreisen in der eigenen Innenwelt der PSYCHE

7 Männer und 15 Frauen erzählen ihre spannenden Erfahrungen, dokumentiert in 19 Videos.

Die Aufnahmen stammen aus der Anfangszeit des Innenweltsurfens (1995 bis 1998) Umschlag und alle 51 Bilder: Frank Baumann - A4 112 Seiten

ISBN 978-3-938798-03-4

 

Beide Bücher im Bernd Joschko Verlag je12 €

Buch 2: Synergetische Innenweltreisen 2

Unglaubliche und spannende Erlebnisreisen in der Innenwelt der PSYCHE von Frank zeigen seine Entwicklung auf.
- Dokumentiert in 17 Videos.


Videos sind auf Youtube gelagert und per QR-Code direkt erreichbar. Franks Sessions stammen aus der Anfangszeit des Innenweltsurfens 1998. - A4 98 Seiten

ISBN 978-3-938798-04-1

 

Buch: Synergetische Innenweltreisen 1 - Dancing with Death: Dietmar’s Psychobionic Transformation

Diese 19 Sessions dokumentieren verschiedene psychobionische Sitzungen, in denen Klienten durch symbolische Innenweltreisen tiefgreifende Heilungsprozesse durchlaufen. Die Protokolle beschreiben, wie Individuen ihre inneren Blockaden und Traumata in Form von Metaphern – etwa als eingemauerte Bäume, Zombies oder personifizierter Tod – konfrontieren. Durch die direkte Interaktion mit diesen Bildern und den bewussten Perspektivwechsel wandeln die Teilnehmer Ängste in positive Energie und Selbstakzeptanz um. Ein zentrales Motiv ist dabei die Empathie, die es den Klienten ermöglicht, sich in andere Lebensformen einzufühlen und so abgespaltene Gefühle zu integrieren. Letztlich illustrieren die Quellen die transformative Kraft der Imagination, um persönliche sowie kollektive psychische Konflikte aufzulösen.

 

Wie können personifizierte Emotionen wie Zombies oder der Tod transformiert werden?

Personifizierte Emotionen und Konzepte wie Zombies oder der Tod stellen in der Psychobionik oft unterdrückte, abgespaltene oder gefürchtete Aspekte der eigenen Psyche dar. Ihre Transformation gelingt nicht durch Verdrängung oder Flucht, sondern durch direkte Konfrontation, empathische Zuwendung und die Integration in das eigene Leben.

Je nach Art der personifizierten Emotion zeigen die Quellen unterschiedliche Ansätze zur Transformation auf:

1. Tote Emotionen wieder zum Leben erwecken (Beispiel "Zombies"):
Wenn Emotionen wie Wut, Panik, Trotz oder Sehnsucht so stark unterdrückt werden, dass sie innerlich absterben, können sie als Leichen oder Zombies im Unterbewusstsein auftauchen. Die Klientin Bettina trifft beispielsweise auf 47 solcher "Zombies", die sie durch ein zwanghaftes inneres Singen auf Distanz zu halten versucht, damit keine tieferen Gefühle hochkommen. Um diese Gestalten zu transformieren, muss man mit ihnen kommunizieren und herausfinden, was jeden Einzelnen "sterben" ließ, um sie wieder lebendig zu machen. Dies erfordert oft die Konfrontation mit den zugrunde liegenden Kindheitsängsten – wie etwa dem Gefühl, Geistern völlig ausgeliefert zu sein –, um die abgespaltenen Emotionen heilen und wieder in die Persönlichkeit integrieren zu können.

2. Empathische Integration in das Leben (Beispiel "Der Tod"):
Der Tod oder Todesangst kann als unheimliche, aber eigentlich gelangweilte Entität wahrgenommen werden, beispielsweise als Knochenmann, der in einem kleinen Raum wartet. Der Klient Dietmar transformiert diese Figur, indem er ihr Mitgefühl entgegenbringt und sie einlädt, aktiv an den lebendigeren Aspekten des Lebens teilzunehmen. Er nimmt den personifizierten Tod bei der Hand, führt ihn in einen Ballsaal, gibt ihm vorübergehend eine menschlichere Gestalt und lässt ihn mit einer Frau tanzen. Durch diese kreative Einbindung verliert der Tod sein bedrohliches Aussehen, wird "beinahe bisschen wohlgenährt" und aus der anfänglichen Furcht und Distanz entwickelt sich eine Freundschaft, die dem Klienten tiefes Urvertrauen und Zuversicht in das Leben schenkt.

3. Annahme und Berührung (Beispiel Dämonen und leidende Gestalten):
Verzerrte, hasserfüllte Gestalten, die extreme Schmerzen und kollektive Traumata symbolisieren, werden oft durch ständige Abweisung und gesellschaftlichen Glauben an das "Böse" am Leben erhalten. Die Transformation geschieht hier durch direkte Berührung und das Aushalten der Situation ohne wegzulaufen. Als die Klientin Frieda eine solche grausige Gestalt berührt, löst dies ein großes Erstaunen bei der Entität aus, und die Figuren beginnen sich aufzurichten und zu verändern. Eine zentrale Erkenntnis dabei ist, dass solche negativen Entitäten nur durch den menschlichen Glauben an sie Macht haben; entzieht man ihnen diese Energie, können sie sich auflösen.


4. Sich wehren und Energien zurückgeben (Beispiel Schlangen):
Wenn personifizierter Ekel oder Panik – etwa in Form von schwarzen Schlangen – einen Menschen innerlich überfluten, besteht ein weiterer Transformationsweg darin, sich aktiv gegen diese negativen Einflüsse zu wehren. Der Klient erkennt, dass die Schlangen von äußeren Autoritäten (wie Eltern oder der Gesellschaft) in ihn "hineingeworfen" wurden, wehrt sich dagegen und gibt die Schlangen symbolisch an ihre Verursacher zurück, was einen inneren Reinigungs- und Heilungsprozess einleitet.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Transformation solcher Personifizierungen einen mutigen Perspektivwechsel erfordert: Anstatt die Gestalten abzuwehren, muss man mit ihnen in den Dialog treten, ihre Entstehungsgeschichte verstehen und sie durch Akzeptanz, Berührung oder klare Grenzziehung wieder heilen oder auflösen.

 

 

Welche Rolle spielt die Berührung bei der Transformation von Dämonen?

Die Berührung spielt bei der Transformation von Dämonen und verzerrten Gestalten eine zentrale Schlüsselrolle, da sie den radikalen Akt der Annahme und furchtlosen Konfrontation symbolisiert. Anstatt wie gewohnt vor dem Grauen, dem Ekel und der Angst wegzulaufen, bricht die direkte physische Berührung das Muster, welches diese Entitäten überhaupt erst am Leben erhält. In der Sitzung der Klientin Frieda zeigt sich dieser Mechanismus sehr deutlich: Als sie eine völlig verkrümmte, hasserfüllte und abgerissene Gestalt berührt, löst das bei den Wesen ein großes Erstaunen aus. Die Dämonen stellen verblüfft fest, dass der Mensch sich nicht graust und nicht flieht ("Bis jetzt ist nur jeder weggerannt").
Durch dieses Aushalten und Berühren wird sprichwörtlich das "Geheimnis geknackt". Die Folgen der Berührung sind tiefgreifend:

  • Bewegung und Befreiung: Die erstarrten und leidenden Gestalten fangen an, sich zu bewegen, richten sich auf und kriechen aus ihrer dunklen Höhle heraus.
  • Vollständige Auflösung: Eine bloße Berührung in der inneren Vorstellung kann ausreichen, um eine furchteinflößende Gestalt augenblicklich aufzulösen ("Es ist wie in nichts weg").

Letztendlich zeigt die Berührung, dass Dämonen, das "Böse" oder die ewige Verdammnis keine absolute Macht besitzen, sondern nur durch den menschlichen Glauben und die ständige Energiezufuhr durch Angst existieren. Entzieht man ihnen diese Angst durch eine liebevolle oder neutrale Berührung, zerfallen diese kollektiven Schreckensbilder.


Wie kann man mit personifizierter Wut oder Panik kommunizieren?

Um mit personifizierter Wut oder Panik zu kommunizieren, muss man sich diesen Emotionen direkt zuwenden und sie als eigenständige, ansprechbare Wesen behandeln. In den Quellen zeigt sich dieser Prozess besonders eindrucksvoll an abgespaltenen Emotionen, die als Leichen oder Zombies in der inneren Welt in Erscheinung treten.

Der wichtigste Schritt in der Kommunikation ist es, in einen aktiven Dialog zu treten und nach den Ursachen ihres "Absterbens" zu fragen. Man kann die personifizierte Emotion direkt adressieren, beispielsweise mit der Aufforderung: "Sag mir mal, warum du gestorben bist". Ziel ist es herauszufinden, welches traumatische Ereignis oder prägende Gefühl in der Vergangenheit die Emotion erstarren ließ. Die personifizierte Wut teilt in einer Sitzung daraufhin sogar verbal mit, dass sie "am leichtesten wieder aufzuwecken" sei.

Zudem hilft es, die Struktur und Hierarchie der Emotionen zu erfragen. Gefühle treten oft in organisierten Kolonnen auf. So kann sich auf Nachfrage offenbaren, dass die Panik der eigentliche "Anführer" dieser toten Gefühle ist, während die Wut an erster Stelle geht und der Trotz den Abschluss bildet. In der inneren Vorstellung kann man sich dann bewusst umdrehen und das Gespräch mit dem jeweiligen Gefühl suchen, das gerade neben oder hinter einem steht, um so auch mit Trotz oder Sehnsucht in Kontakt zu kommen. Geht die personifizierte Panik jedoch mit einem massiven Gefühl der Überflutung und des Ekels einher – zum Beispiel, wenn sie als wimmelnde schwarze Schlangen im eigenen Körper wahrgenommen wird –, besteht die Kommunikation aus einer sehr klaren, wehrhaften Grenzziehung. In diesem Fall spricht man ein lautes "Schluss. Halt. Stopp." aus und weist die Energien an, dorthin zurückzukehren, wo sie hergekommen sind. Dies geschieht, indem man die personifizierte Panik symbolisch an die Verursacher (etwa Autoritätspersonen oder die eigene Familie) zurückgibt und so den inneren Raum reinigt.

Insgesamt geht es bei der Kommunikation also darum, durch gezieltes Nachfragen das ursächliche Trauma (wie etwa das Gefühl kindlichen Ausgeliefertseins) aufzudecken und die erstarrten oder fremdgesteuerten Anteile entweder durch Verständnis wiederzubeleben oder durch klare StoppSignale abzugrenzen.